OÖ Spitalsreform-Kommission

OÖ Spitalsreform-Kommission

 

 


Die Spitalsreform II Oberösterreich (2010/2011)
brachte u.a. folgende Ergebnisse:

  • 778 der bisher 8.584 Krankenhaus-Betten werden eingespart (mehr als 9% der Betten).
  • Das Einsparungsvolumen beträgt mehr als 120 Mio. Euro.
  • Die Beschlussfassung der Spitalsreform erfolgte trotz des kontroversiellen Themas einstimmig durch alle Parteien, die Gebietskrankenkasse, Kammern und Interessenvertretungen.
  • Kernpunkte der Spitalsreform:
    • abgestuftes Versorgungsangebot – Definition von Versorgungsaufträgen je Krankenhaus, Schaffung von Referenzzentren und Kompetenzzentren
    • Abbau von Parallelstrukturen und Überversorgungen unter Wahrung der Versorgungssicherheit
    • standortübergreifende Organisationsformen: Leistungsabstimmung akute / planbare Leistungserbringung, Bildung von Krankenhausverbünden und Institutsverbünden (Labor, Pathologie etc.)
    • Schließung / Zusammenführung von Abteilungen, Umwandlung von Vollabteilungen in Fachschwerpunkte, Tageskliniken
    • Ausbau der tagesklinischen Versorgung
    • Sicherstellung der Versorgungsqualität
    • Sicherstellung der Fachärzte-Ausbildung
  • Die Spitalsreform bildet die zentrale Grundlage für die Neugestaltung des Regionalen Strukturplans Gesundheit Oberösterreich. 

SOLVE Consulting erbrachte in Zusammenhang mit der Spitalsreform II in OÖ folgende Leistungen:

  • verantwortliche Mitwirkung in der Expertenkommission zur Spitalsreform II in Oberösterreich (2010/2011), insbesondere in den Arbeitsgruppen
    • AG 1: Erstellung des intramuralen Leistungsplans
    • AG 2: Optimierung der Schnittstellen zu vor- und nachgelagerten Bereichen
    • AG 3: Organisatorische Maßnahmen im Krankenhaus
  • verantwortliche Mitwirkung an der Erstellung der grundlegenden Berechnungen für den Leistungsplan – Ermittlung von Über- und Unterversorgungen und Ableitung geeigneter Maßnahmen
  • verantwortliche Mitwirkung an der kreativen Arbeit zur Neugestaltung der Spitalslandschaft in Oberösterreich
  • Berechnung der Auswirkungen der diskutierten und beschlossenen Maßnahmen auf die Kosten der Gesundheitsversorgung